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Juni 2010

Investition in eine ökologische Zukunft
03.06.2010, 11:12
Stolberg. Eine Urkunde, ein Bauplan, ein paar Münzen, eine Schülerzeitung und natürlich eine aktuelle Ausgabe unserer Zeitung stecken in der Aluminiumröhre, die am Mittwoch von Vertretern des Landschaftsverbands Rheinland (LVR), Gutenbergschülern und Bürgermeister Ferdi Gatzweiler im Grundstein versenkt wurden.
Auch wenn ein Teil des Rohbaus schon steht - mit der Grundsteinlegung fiel er auch hochoffiziell, der Startschuss für eines der größten Bauprojekte, die Stolberg in den vergangenen Jahren gesehen hat.
20,8 Millionen Euro investiert der LVR in den Neubau der Gutenbergschule zur Sprachförderung. Mitte 2011 sollen die rund 250 Schüler dann vom Sperberweg auf der Liester in die neuen, hochmodernen Klassenräume ziehen.
Entsprechend stolz zeigte sich deshalb auch Bürgermeister Ferdi Gatzweiler, der an seinem Geburtstag den Neubau als Geschenk für ganz Stolberg sah. «Was hier passiert, ist ein Meilenstein in der Stadtentwicklung», sagte Gatzweiler und ergänzte in Richtung des Schulleiters Wolfgang Röber: «Sie dokumentieren mit dieser Schule, dass Stolberg eine Bildungsstadt ist.» Und: «Wenn hier 20 Millionen Euro investiert werden, dann bleibt immer auch etwas davon in der Stadt und der Region hängen.»
In der Tat ist die Schule mit ihren zwei Gebäuderiegeln ein Vorzeigeobjekt: Erbaut im Passivhausstandard, mit Photovoltaikanlage, thermischer Solaranlage, Wärmerückgewinnung, gedämmtem Mauerwerk, dreifach verglasten Fenstern und einer Sammelanlage zur Nutzung von Regenwasser stehe das Gebäude für ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit, betonte Dr. Jürgen Wilhelm. «Das ist ein intelligent durchdachtes System», so der Vorsitzende der Landschaftsversammlung.
Außerdem errichte der LVR ein Gebäude, «das alle Inklusionsbemühungen positiv unterstützt». Der Bau sei nämlich derart flexibel, dass bei Bedarf größere Klassen eingerichtet werden können, um integrativen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern zu ermöglichen.
Als Grünen-Politiker ging ob der energiesparenden Bauweise auch Thomas Griese das Herz auf. Doch der 3. stellvertretende Städteregionsrat lenkte den Blick auch auf die bildungspolitische Komponente: «Diese Schule ist ein symbolisches und wichtiges Zeichen dafür, dass wir in die Bildung investieren und dass Bildung ein offenes System ist, in dem Veränderungen möglich sind.»
Quelle: Aachener Nachrichten Online 03.06.2010, 11:12
Januar 2010:
Mitarbeiter des LVR übereichten den Erlös des Weihnachtsbasars der Zentralverwaltung - Verkauf von gespendeten Kuchen - an Schulleitung, Lehrerat und Schulsprecher der Gutenberg - Schule. Der Betrag von 535,- € wird für die Ausstattung der Containerklassen mit Computern eingesetzt.
Fotos
Weihnachten 2009: Die selbstgebaute Krippe der Gutenberg-Schule
Turnierbericht Nikolaus-Turnier 2009
Nach der Absage der Albert-Schweitzer-Schule nahmen 7 Mannschaften am diesjährigen Nikolaus-Turnier teil. Die Gutenberg-Schule startete daher in einer 3er-Gruppe. Im ersten Spiel schlug die Gutenberg-Schule dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung die Schule am Kurbrunnen aus Aachen mit 6:1
Im zweiten Gruppenspiel gegen die Förderschule Nordeifel dauerte es lange bis der Bann gebrochen war und unsere Mannschaft das 1:0 erzielte. Gegen Ende des Spieles brach der Gegner ein, so dass das Spiel mit 3:0 gewonnen wurde.
Als Gruppenerster zog die Gutenberg-Schule in das Halbfinale ein, wo der Gegner von der Schule Beginenstraße aus Aachen wartete. Das spielstarke Team von der Beginenstraße unterlag in einem ausgeglichenen Spiel mit 0:3.
Im Finale traf die Mannschaft auf den Vorrundengegner der Förderschule Nordeifel. Die Förderschule Nordeifel feierte einen Riesenerfolg, indem sie zum ersten Mal nach mehreren Turnierteilnahmen das Finale erreichten. In dem Finale galt die Gutenberg-Schule als hoher Favorit. Im Verlauf des Spiels tat sich unsere Mannschaft jedoch sehr schwer, gegen die taktisch gut spielenden Nordeifeler. Nach einem sehr gut vorgetragenen Spielzug erzielte Geofrey Kadima das goldene Tor. Es war auch dem Torwart Julian Strack zu verdanken, dass es dem Gegner nicht mehr gelang den Ausgleich zu erzielen. Durch eine hohe Laufbereitschaft gelang es der Mannschaft den Vorsprung über die Zeit zu retten und sich somit den Turniersieg zu sichern.
Ein besonderer Dank gilt Manuel Heck 9.2 für seine Unterstützung im technischen Bereich.
FOTOS
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